Mehr Newsletter-Abonnenten gewinnen

Guten Tag,
im letzten WEB-Letter habe ich Sie aufgefordert, die Ziele Ihrer Website zu überdenken und klar zu formulieren. Haben Sie es getan? Wissen Sie nun, auf welches Ziel Sie sich konzentrieren müssen?
Vielfach soll die Website dazu dienen, Daten von Interessenten zu sammeln, die noch nicht zum Kauf bzw. zum Auftrag entschlossen sind. Gerade in der Dienstleistungsbranche kauft ja der Kunde nicht beim ersten Anbieter, den er findet, sondern informiert sich zunächst einmal unverbindlich. Unser Ziel ist, mit ihm in näheren Kontakt zu kommen, uns immer wieder in Erinnerung zu bringen, sein Vertrauen zu gewinnen, um ihn dann irgendwann in unseren Kundenkreis aufnehmen zu dürfen.
Es ist mehrfach erwiesen, dass mindestens sieben Kontakte nötig sind, bis man sich bewusst an einen Anbieter erinnert. Ein Newsletter ist eine einfache, preiswerte Möglichkeit, diese sieben Mal spielend zu erreichen, und gleichzeitig seine Kompetenz zu zeigen.
Ich wünsche Ihnen wie immer Spaß beim Umsetzen und freue mich über Feedback.
Herzliche Grüße,
Ihre Bettina Ramm
Ziel: Newsletter-Abonnenten gewinnen
Viele Interessenten, die auf Ihrer Website landen, nehmen nicht sofort Kontakt zu Ihnen auf. Vielleicht ist der Bedarf noch nicht akut, man will sich erstmal informieren, mehr über Sie als Anbieter erfahren, oder ist einfach noch nicht bereit, die Entscheidung zum nächsten Schritt zu treffen.
Ein Newsletter ist eines der besten Mittel, mit diesen Interessenten unaufdringlich Kontakt zu knüpfen. Nach und nach können Sie so Ihren Bekanntheitsgrad steigern und Ihre Kompetenz beweisen. Nebenher bleiben Sie im Kontakt mit dem Interessenten, der sich an Sie erinnert, wenn sein Bedarf konkret wird.
Durch Newsletter-Abonnenten sind auch indirekte Aufträge möglich, wenn ein Leser Ihre Leistungen an einen Bekannten weiterempfiehlt (weil er sich auf Nachfrage an Sie erinnert).
Ihr Ziel ist also, so viele Newsletter-Abonnenten wie möglich zu gewinnen. Schließlich ist bei einem Newsletter der Kostenfaktor pro Empfänger nicht annähernd so hoch wie bei einem postalischen Mailing. Im Gegenteil - häufig wird der Newsletter pro Empfänger sogar billiger, je mehr Abonnenten der Verteiler umfasst.
Wie können Sie neue Abonnenten gewinnen?
Ganz wichtig: machen Sie Werbung dafür. Platzieren Sie das Anmeldeformular prominent auf allen Seiten Ihres Internetauftritts. Weisen Sie auf der Startseite möglichst auch noch einmal ausdrücklich darauf hin. Bewerben Sie Ihren Newsletter in jeder Geschäftskorrespondenz, auf Ihren Angeboten, Rechnungen, in Ihrer E-Mail Signatur. Häufig sind mehrere Hinweise notwendig, bevor die Kunden plötzlich völlig überrascht sagen: "Ach, einen Newsletter haben Sie auch?"
Eine sehr charmante Art, auf den Newsletter aufmerksam zu machen, zeigt z. B. rabbit eMarketing. Ich setze hier keinen direkten Link auf deren Seite, weil Sie, um diesen Effekt zu sehen, über Google kommen müssen. Gehen Sie also einfach mal zu Google und geben Sie rabbit newsletter
ein (oder klicken Sie auf den Link). Das erste Ergebnis in der organischen Suche führt auf die Seite der Agentur, und Sie werden sofort mit einem Overlay als Google-Besucher begrüßt und auf den Newsletter hingewiesen. Dieser Effekt ist nicht aufwändig in der Programmierung, aber sehr erfolgversprechend - bei Interesse sprechen Sie mich bitte einfach an.
Eine weitere Möglichkeit, Ihre Besucher zur Anmeldung zu bewegen, ist ein Gratis-Angebot, das Sie damit verbinden. Das kann z. B. ein E-Book sein mit Tipps und Tricks, eine Checkliste, eine Linkliste, Bilder oder Fotos - je nachdem, wo Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt. Der Versand dieser Gratis-Zugaben lässt sich dank professioneller Versandlösungen (die übrigens nicht teuer sein müssen) vollständig automatisieren - auch hier unterstütze ich Sie gern.
Noch ein Wort zum Newsletter-Anmeldeformular
Was für das Kontaktformular gilt, gilt auch für das Anmeldeformular für Newsletter: Zu viele Pflichtfelder schrecken ab! Natürlich ist es schön, so viele Informationen wie möglich über den neuen Leser zu erhalten. Aber dazu müssen Sie ihn überhaupt erst einmal als Leser zu gewinnen. Legen Sie die Hemmschwelle, Ihren Newsletter zu abonnieren, nicht zu hoch.
Sollten inaktive Interessenten gelöscht werden?
Immer wieder gibt es Leser, die einfach nur mitlesen (und keinen Auftrag erteilen), oder die sogar offenbar nie den Newsletter öffnen. Sollten diese aus dem Verteiler entfernt werden, damit dieser wieder "sauber" ist und nur echte Leser bzw. Interessenten widerspiegelt?
Meine eindeutige Meinung ist: Nein! Zum Einen können Sie nicht genau kontrollieren, ob der- oder diejenige tatsächlich Ihren Newsletter nicht liest. Denn tut er dies offline, kann das Tracking-Tool der Newsletter-Software dies nicht zählen. Zum anderen wird der Leser irgendwann einen Grund gehabt haben, Ihren Newsletter zu abonnieren, und auch wenn er in den letzten drei Monaten keine Zeit hatte, ihn zu lesen, wird er es vielleicht in diesem oder im nächsten Monat tun.
Ich führe an dieser Stelle immer ein Beispiel aus dem Leben an. Als wir ein Haus bauen wollten, haben wir uns von diversen Bauträgern Angebote eingeholt. Einige haben nur das Angebot geschickt, einige haben danach noch ein-zweimal angerufen. Aber einer rief konsequent einmal im Jahr an und schickte regelmäßig Weihnachts- und Geburtstagskarten. Auch nach fünf Jahren noch. Und nun raten Sie mal, mit wem wir am Ende gebaut haben.
Solange der Leser nicht freiwillig sein Abonnement beendet, lassen Sie ihn im Verteiler. Schließlich sind die Mehrkosten dafür für Sie verschwindend gering im Vergleich zum möglichen Nutzen.
OXID Solutions Partner für Online-Shops
Seit 24. Mai 2011 bin ich offizieller OXID Solutions Partner. Ich kann nun OXID Shop Betreiber noch besser unterstützen.
Demnächst stelle ich Ihnen hier auch einige Projekte vor, an denen ich arbeite, darunter auch nützliche OXID Module.
Die neue OXID Version 4.5, die Mitte April von OXID herausgegeben wurde, können Sie sich in meinem Demo-Shop anschauen.
Sie benötigen Hilfe für Ihren OXID Shop, oder Sie möchten einen neuen OXID Shop starten? Dann sprechen Sie mich bitte an, ich unterstütze Sie gern.
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